Mut-Macher

(15.01.10, ra) Sergej Lochthofen“Wir schreiben immer mehr für Eliten. Also müssen wir in gute Redakteure investieren, die gute Geschichten schreiben können.” Sergej Lochthofen, geschasster Chefredakteur der “Thüringer Allgemeinen”, bei der Verleihung der “Medium Magazin”-Journalistenpreise.

(06.01.10, ra) Nettes Fundstück aus dem www: Der “elektrische Reporter” berichtet aus der Welt der Massenmedien, die eine der Medienmassen geworden ist. Das Internet habe die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt – nicht mehr Berichterstattung sei ein rares Gut, sondern die Aufmerksamkeit des Publikums. Folgen: Auflagen und Anzeigenerlöse gehen in den Keller und können kaum durch Online-Werbung kompensiert werden. Wie also soll Journalismus künftig finanziert werden?

Ein anregender Diskussionsbeitrag – immer noch aktuell, auch wenn er vom 2. Oktober 2009 ist :-)!

(29.12.09, ra) RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel sieht im Gespräch mit dem Medienmagazin DWDL.de eine gestiegene Verantwortung und Bedeutung von Journalisten. Herausforderung sei die bessere Verknüpfung von immer neuen technischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten mit dem journalistischen Handwerk. Aber er warnt: “Der Beruf des Journalisten darf und kann nicht automatisiert werden. Es braucht Zeit für Recherche und für kreative Prozesse. Die wird durch keine Technik ersetzt.” Auch dürfe es bei all den multimedialen journalistischen Ausbildungen, die in den letzten Jahren zum Trend geworden sind, kein Missverständnis geben. “Nur weil Journalisten heutzutage alle Plattformen bespielen können sollten, heißt das nicht, dass sie auch alle gleichzeitig in gleicher Qualität bespielen können müssen. ,Be first, but first be right´ muss immer wieder gepredigt werden. Die Verantwortung des Journalisten geht vor gegenüber zeitlichem oder technischem Druck”, sagte Kloeppel im Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de.

Zum vollständigen Text geht es hier!

(23.12.09, ra) Enthüllungsjournalist Seymour Hersh arbeitet auch mit 72 Jahren noch, um “die Mächtigen wissen zu lassen, dass sie kontrolliert werden”. Ein Porträt der “Neuen Zürcher Zeitung” jenes Amerikaners, der das Massaker von My Lai während des Vietnamkriegs und den Folterskandal in Abu Ghraib aufdeckte, findet sich hier!