Archiv für das Tag 'Südthüringer Zeitung'

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Entblätterung hält an

(ra). Frisch aus dem Ticker – die aktuellen IVW-Daten: Die Tages- und Wochenzeitungen haben weiter rückläufige Gesamtauflagen. Neue Titel verschaffen der Publikumspresse ein leichtes Auflagenplus. Die Fachpresse bleibt stabil. Bloß die Kundenzeitschriften legen zum Vor-Quartal 2,8 % zu.

Tages- einschließlich ihrer Sonntagsausgaben und der Sonntagszeitungen verkauften im dritten Quartal pro Erscheinungstag 22,55 Mio. Exemplare. Sie verlieren zum Vorquartal rund 1,3 % Auflage (2/2010: 22,84 Mio. Stück). Einzelverkäufe am Kiosk bleiben bei täglich 6,75 Mio. Exemplaren stabil.

Thüringen:

Die ZGT-Titel TA, TLZ und OTZ haben aktuell 292.545 Abonnenten. Das sind 3.557 Abos weniger (-1,20 %) zum 2. Quartal 2010 und 9.569 Abos (-3,18 %) zum 3. Quartal 2009 (302.114 Abos).

Auch in Gotha hält der Trend an: TA und TLZ haben im 3. Quartal 2010 20.120 Abos und damit 712 Abos weniger (-1,03 %) zum 3. Quartal 2009 (20.832).

Die Südthüringer Presse (“Freies Wort”, “Südthüringer Zeitung” und “Meininger Tageblatt”) verliert 1.395 Abonennten (-1,01 %) zum Quartal zuvor und fällt mit 99.750 erstmals unter die 100.000er Grenze an Abos. Im 3. Quartal 2009 hatte man noch 103.252 Abos – 1,03 % mehr als heute.

Recht tapfer hält sich dabei das “Meininger Tageblatt” mit derzeit 11.386 Lesern. das sind 138 weniger als im 2. Quartal und 398 weniger als im 3. Quartal 2009.

Mehr Details zu Auflagen nach Orten etc. finden sich auf der IVW-Homepage!

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Druckaufträge vergeben

Was zur Fußball-Europameisterschaft noch als Experiment aus Aktualitätsgründen galt, wird nun zur Dauerlösung. Freies Wort und Südthüringer Zeitung werden ab kommendem Jahr im Druckhaus Erfurt der Zeitungsgruppe Thüringen (WAZ) gedruckt. Die ebenfalls in der Verlagsgruppe Hof-Coburg-Suhl erscheinende Neue Presse (Coburg) wird künftig in gedruckter Form aus Würzburg (Mainpost) angeliefert.

Für die Drucker und die Mitarbeiterinnen in der Weiterverarbeitung wird Weihnachten kein Fest der Freude sein. Zu Jahresbeginn müssen sie mit ihrer Kündigung rechnen. Das und die Abfindung nach Sozialplan bot die Geschäftsführung im Gespräch mit ver.di am 22. Dezember an. Dem gegenüber stand die Forderung der Gewerkschaft nach zweijähriger Beschäftigungssicherung inclusive Transfergesellschaft sowie einer Abfindung über dem Sozialplan. Den ganzen Beitrag lesen »